FM Kompakt "on Tour": Rund um den Ochsenkopf

Von Mittwoch, 15.10. bis Sonntag, 19.10.2025 besuchten Leser des Medienportals "FM Kompakt" die Region Oberfranken

Senderstandort Ochsenkopf

Auftakt der Tour fand bei Radio Bamberg und Radio Plassenburg statt, weiter ging die Medientour zu Extra Radio Hof und Radio Mainwelle in Bayreuth. Aber auch Radio Vogtland in Plauen, der Besuch von Microtech in Gefell, dem Museum für Audiotechnik in Presseck und eine Brauereiführung bei Meinel Bräu in Hof standen auf dem Programm. Highlights waren die Vorträge von Bernhard Fischer über Radio Free Europe/Radio Liberty in München und Jürgen Stader zum RIAS, der über Hof sendete. Den Abschluss der 5-tägigen Tour, in der rund 550 Kilometer zurückgelegt wurden, machte eine Besichtigung der Sendeanlagen auf dem Großen Waldstein und dem Ochsenkopf. 


Radio Bamberg

Mischa Salzmann, Geschäftsführer von Radio Bamberg, präsentierte uns den Sender für die Domstadt. Der Privatfunk in Bamberg begann am 10.10.1987. Im Frequenzsplitting sendeten Radio Regnitzwelle und Fun Boy Radio vollkommen unterschiedliche Inhalte. Mischa erinnert sich noch an die Übergänge der Sender: "Zum Beginn wurde dann der Sound einer Klospülung eingespielt, was zum Ausdruck bringen sollte, dass der musikalische Mülle nun in Toilette heruntergespült wurde, bevor die Frequenz übernehmende Sender gescheite Musik spielt". 

1991 fusionierten Fun Boy Radio und die Regnitzwelle unter dem Namen Radio Antenne Franken. Seit 1996 trägt man den Namen Radio Bamberg.

Mischa Salzmann präsentiert stolz Radio Bamberg, Teil der Oberfränkischen Radio-Familie

Man erreicht ca. 2 Millionen Einwohner. Das Programm platziert sich von der Musikfarbe zwischen Bayern 1 und Bayern 3. Vor allem die regionalen Inhalte machen den Sender aus. Radio Bamberg ist der erfolgreichste Sender Oberfrankens und Bayerns! Jede Stunde schalten 25.000 Hörer ein. 

Radio Bamberg gehört zu einer Radio-Familie, das heißt die Oberfränkischen Privatsender Radio Plassenburg, Euroherz, Radio Eins, Radio Mainwelle und Radio Bamberg haben sich als Senderverbund zusammengeschlossen. Mischa Salzmann ist Geschäftsführer dieser fünf Wellen. Auf der redaktionellen Ebene findet eine enge Zusammenarbeit statt. Die Playlist der fünf Wellen ist nahezu identisch.

In Bamberg sind 25 Mitarbeiter beschäftigt, bei allen fünf Funkhäuser zusammen, sind ca. 90 Beschäftigte. 

Auch durch Werbeaktionen werden gemeinsame Synergien genutzt. Als "Abenteuer Ihres Lebens" werden zum Beispiel von Radio Bamberg, aber auch von Radio Plassenburg Ballon-Fahrten an die Hörer verlost. Je nach Blickrichtung auf den Ballon sind dann die unterschiedlichen Sender-Logos zu sehen. Das ist ein toller Werbe- und Aha-Effekt. Wir nutzen einen Ballon, als beeindruckende Werbefläche gleich für mehrere Sender, verrät uns Mischa Salzmann. Unser Motto: "Gesprächsstoff liefern, die Hörer über Aktionen und Events einbinden. Radio Bamberg zeigt wie man erfolgreiches Lokalradio macht, nicht zuletzt dank der regionalen Verbundenheit und Moderatoren, die Personalities sind. Die Hörernähe wird groß geschrieben. So gibt es z.B. bei Radio Bamberg eine jährliche Dorftour, Kino Open Air, eine Wandertour bishin zum Tag der Müllabfuhr. Diese Art von Senderverbund ist einmalig in ganz Bayern.

Im Studio bei Radio Bamberg: Jörg Wagner, seit über 25 Jahren "Radioaktiv"

 


Radio Plassenburg Kulmbach

Bei Radio Plassenburg empfingen uns Marco Dressel (Geschäftsleitung) sowie Markus Weber (Programmleitung). Auch bei Radio Plassenburg wird die Hörerbindung groß geschrieben. Ob Ski- und Snowbord-Hörerausfahrten, die Radio Plassenburg-Partys in der Kulma-Alm oder Aktionen für einen guten Zweck verbinden die Kulmbacher mit ihrem Sender. Besonders beliebt ist die Firmen-Dartsmeisterschaft "BULLSEYE statt BUSINESS". Hier treten Firmenmitarbeiter gegeneinander an. Aktuell wird bereits die zweite Meisterschaft ausgespielt. Ferner sendet Radio Plassenburg bei Aktionen und Festen auch live vor Ort. So wird der Anstich der Kulmbacher Bierwoche bereits seit vielen Jahren direkt übertragen.

BULLSEYE statt BUSINESS - die Firmen-Challenge bei Radio Plassenburg

Radio Plassenburg ging am 30.9.1988 auf Sendung und gehört mittlerweile ebenfalls zur großen Radio Familie unter der Leitung von Mischa Salzmann. Aus Kulmbach wird täglich von 5 bis 19.00 Uhr ein eigenes Programm produziert, die übrigen Sendezeiten werden durch das BLR-Mantelprogramm abgedeckt. Wobei Markus Weber betont: "Wir sind natürlich immer in der Lage auch kurzfristig, d.h. außerhalb unserer regulären Zeiten, auf Sendung zu gehen. Sobald die Burg brennt, sind wir direkt aus Kulmbach on Air", schmunzelt der sympathische Programmleiter.

Lucca Diederichs auf Sendung "Mein Sender - Meine Hits"

Gruppenbild bei Radio Plassenburg - ganz links: Markus Weber (Programmleitung) ganz rechts: Marco Dreßel (Geschäftsleitung)

https://www.radio-plassenburg.de/


Meinel Bräu Bierspezialitäten seit 1731 aus Hof

Auf den Touren von FM Kompakt kommen die kulinarischen Spezialitäten, dazu gehören natürlich auch die regionalen Biersorten, nicht zu kurz. So veranstaltete der Braumeister der Firma Meinel eine exklusive Führung für unsere Gruppe. Meinel steht für typisch fränkische Biere in Spitzenqualität. Die Produktpalette umfasst 19 verschiedene Sorten. Die traditionsträchtige Brauerei befindet sich in Familienbesitz. Voller Stolz leiten zwei Damen der Brauereifamlie das Tradiotionsunternehmen. Monika und Gisela Meinel sind die Geschäftsführerinnen der Hofer Brauerrei. Gisela modernisierte um 1990 gemeinsam mit ihrem Ehemann und Braumeister Hans-Joachim Hansen Brauerei und Gasthof. Dem kreativen Kopf des Braumeisters entspringen 5 weitere Bierspezialitäten sowie 1999 die Errichtung einer eignen Destillationsanlage, der Meinel´s HofBrennerei. Die nächste Generation steht auch schon in den Startlöchern, Moni Meinel-Hansen ist die jüngste Braumeisterin Deutschlands, sie erhielt 2009 ihren Braumeistertitel und Gisi Meinel-Hansen, ausgebildete Getränkebetriebswirtin, bildet sich momentan ebenfalls zur Braumeisterin weiter. Üblicherweise dauert eine Brauereiführung bei Meinel Bräu eine Stunde. Der Braumeister für nahm sich für unsere Gruppe weit über 2 Stunden Zeit. Ein toller Auftakt ging mit einem würdigen ABend bei Meinel Bräu und der Einkehr in der nahe gelegenen urigen Restaurant Meinels Bas zu Ende. Natürlich werden auch hier die Bierspezialitäten der Meinel-Brauerei ausgeschenkt. Geheimtipp der Meinels Bar ist ein echt fränkisches Schäufele.
 
 
FMK: "Futtern Mit Kircher" - Schäufele im Meinels Bas in Hof

 
Vogtland Radio Plauen
 
 

VOGTLAND RADIO – Ihr Sender für das gesamte Vogtland. Aus Plauen und Gera, den zwei Herzen des Vogtlandes quasi, senden wir täglich ein regionales Vollprogramm; und zwar über acht UKW-Frequenzen; DAB+ und im Livestream. 

Wir? Das ist ein Team aus 20 kreativen Köpfen; nahezu alle kommen aus dem Vogtland, um Radio für das Vogtland zu machen. Ob abwechslungsreiche Musik für die ganze Familie, topaktuelle Lokalnachrichten oder Comedy mit unserer Landrätin – wir sind Ihr ultimativer Begleiter rund um die Uhr. Bei uns erfahren Sie regelmäßig,  worüber die Vogtländer sprechen, wie das Wetter wird, wo gerade etwas los ist oder wer gerade Mitarbeiter sucht. Zwischendurch gibt es viele handgemachte Rubriken, darunter Tierisches zum Schmunzeln, Musik-Fachwissen vom Profi; genauso wie amüsante Lektionen in vogtländischer Sprache.

VOGTLAND RADIO ist der einzige regionale Programmanbieter im sächsischen und thüringischen Vogtland und außerdem ein privater Radiosender, welcher sich seit 25 Jahren allein durch Werbeeinnahmen finanziert. In dieser Zeit hat sich der Sender zu einem kompetenten Werbepartner entwickelt und unterstützt Unternehmen aller Art bei der Übermittlung deren Botschaft – egal ob Produkt- und Imagewerbung oder Personalsuche. Ohne ein motiviertes familiäres Team in den Sendestudios in Gera und Plauen wäre das undenkbar. 

VOGTLAND RADIO ist auch Veranstalter und Organisator verschiedener namhafter Events; angefangen von der „Nacht der 70er“ bis hin zu "VOGTLAND RADIO rockt". Glückliche Fans und das positive Feedback sind der Ansporn, jedes Jahr noch einen Gang höher zu schalten. Der Sender ist zudem Ansprechpartner bei der Planung von Firmenfeiern und -präsentationen, Stadtfesten, Sommerpartys, Jubiläen und vielem mehr. Zu den Höhepunkten zählt  zweifellos auch die Ausrichtung des "Tags der Vogtländer".

 
 
 
 
 

 
Radio Euroherz Hof
 
 
 

 
RIAS Berlin - Vortrag
 

 
RFE/Radio Liberty Vortrag
 
 

Mainwelle
 
 
 

 
Microtech Gefell GmbH · Georg-Neumann-Platz · 07926 Gefell

Microtech Gefell entwickelt, fertigt und vertreibt Mikrofone und akustische Systeme. Dabei wird ein kundenorientierter Ansatz verfolgt, um eine optimale Anwendbarkeit der Produkte bei ihrem täglichen Einsatz zu erreichen. Die Produkte selbst sind Spezialwerkzeuge mit präzise auf die jeweiligen Einsatzbedingungen abgestimmten Eigenschaften, und agieren im oberen Qualitätssegment.

Jedes einzelne Produkt wird von Fachleuten in Handarbeit gefertigt, geprüft und gemessen, wobei nur Verfahren zum Einsatz kommen, mit denen die Qualität der Produkte gesichert oder verbessert werden kann. Dem dafür notwendigen Ansatz von einer insgesamt kompletten Firma folgend, befinden sich akustische, elektronische und mechanische Entwicklung, Design, Produktmanagement, Produktion, Marketing, Vertrieb sowie technischer Support und Service unter einem Dach am Standort in Gefell. Auch die Produktion selbst wird insgesamt möglichst komplett im eigenen Haus durchgeführt und reicht von der Herstellung von Membranen über die Mikrofonkapseln und elektronischen Schaltungen bis hin zu den Gehäusen und den notwendigen mechanischen Einzelteilen. Um Vertrieb und Kundenbetreuung kümmert sich ein engagiertes Team am Standort in Gefell, sowie ein globales Distributoren- und Vertriebsnetz, das für eine möglichst große Nähe der Firma zu ihren Kunden sorgt.

Die Produkte von Microtech Gefell werden weltweit von professionellen Anwendern im Bereich der akustischen Messtechnik, in Tonstudios, bei Rundfunk und Fernsehen sowie bei mobilen Beschallungen und Festinstallationen in Parlaments- und Konferenzräumen als präzise und verlässliche Werkzeuge geschätzt.

Der Firmenstandort Gefell ist – insbesondere in der Welt des guten Klanges - weltbekannt. Der Grund hierfür ist unser Firmengründer Georg Neumann, einer der Pioniere in der Entwicklung und Fertigung hochwertiger Studio-Kondensatormikrofone und Tontechnik. Er zieht mit seiner 1928 in Berlin gegründeten Firma Georg Neumann & Co. 1943 kriegsbedingt nach Gefell. Die dort produzierten Mikrofone werden später mit Georg Neumann – Gefell gekennzeichnet. Die Mikrofone aus Gefell waren und sind legendär und weltweit gefragt. Sie werden heute von der Microtech Gefell GmbH, dem Unternehmen der noch immer als Georg Neumann KG bestehenden Erstgründung Georg Neumanns, entwickelt, in Handarbeit gefertigt und unter dem Warenzeichen MICROTECH GEFELL vertrieben. Zahlreiche Liebhaber und Besitzer historischer Mikrofone schätzen besonders, dass diese nach wie vor von der Microtech Gefell GmbH restauriert werden und Beratung dafür angeboten wird. Es war schon immer der Wunsch der Firmen, historisches Know-How zu bewahren und Technik im Wandel der Zeit für die interessierte Öffentlichkeit darzustellen. In der Hauptausstellung sind mehrere Vitrinen mit historischer Technik zu besichtigen. Darüber hinaus werden Einblicke in die Geschichte der Firma gegeben und die Anwendung von Mikrofonen im Wandel der Zeit dargestellt. Im Flurbereich sind mit Designauszeichnungen gewürdigte Entwicklungen zu bewundern und produzierte Konsumgüter sowie Merchandising-Artikel ausgestellt. Auf Schautafeln erfahren die Museumsbesucher, dass Stars wie Mireille Mathieu, Karel Gott, Nana Mouskouri und Bonnie Tyler in der Show „Ein Kessel Buntes“ die Mikrofone aus Gefell verwendeten. Weiterhin erinnert das Museum an den kriegsbedingten Umzug der Firma im Jahr 1943 von Berlin nach Gefell und informiert über die Zweitgründung Georg Neumanns im Jahre 1947, die Georg Neumann GmbH in Berlin, sowie seine Aktivitäten in Heilbronn, wo er eine Fertigungsstätte für Nickel-Cadmium-Akkumulatoren nach eigenen Patenten errichtete.

Udo Wagner (im Bild) und Bernd Kraus präsentierten die Firmen-Geschichte und Produkte 

Der Besuch des Georg-Neumann Museums ist mit Führung durch Mitarbeiter der Microtech Gefell GmbH bzw. der Georg Neumann KG nach telefonischer Anmeldung unter: Tel.:+49 (0) 36649 882 0 Besuchergruppen sind herzlich willkommen! 


Das anlässlich des 85-jährigen Betriebsjubiläums 2013 eröffnete Georg-Neumann Museum präsentiert einem weltweiten Publikum auf eindrucksvolle Weise die Geschichte der Mikrofone im Wandel der Zeit. Auf einer Ausstellungsfläche von rund 100 Quadratmetern werden in erster Linie historische Mikrofone sowie historische Geräte und Ausrüstungen aus den Bereichen der Schallplattenfertigung, akustischen Mess- und Kalibrierungstechnik sowie drahtlose Mikrofone gezeigt, die seit der Firmengründung gefertigt worden sind.

Firmen-Geschichte

1928 erfolgte die Gründung der Kommanditgesellschaft Georg Neumann & Co. in Berlin durch Georg Neumann und Erich Rickmann. Tragender Gedanke dieser Firmengründung war, künftig Mikrofone nach dem kapazitiven Wandlerprinzip herzustellen. Wirklich serienmäßig gelang dies zum ersten Mal mit dem Kondensatormikrofon CMV 3.
 
1933 beteiligt sich die Firma an der „Großen Deutschen Funkausstellung“ und baut in England, Frankreich, Amerika und Indien eigene Vertretungen auf.
 
1936 besteht das von Georg Neumann entwickelte Kondensatormikrofon in Niederfrequenz-Röhrenschaltung mit der klassischen, noch heute hergestellten M 7 Kapsel seinen ersten Live-Test zu den olympischen Spielen in Berlin. Diese Neumann-Flasche konnte damals schon mit auswechselbaren Kapseln unterschiedlicher Richtcharakteristiken bestückt werden.

1938 stirbt Erich Rickmann. Die Firma feiert ihr 10-jähriges Bestehen.
 
1943 erleidet die Firma Georg Neumann & Co. in Berlin schwere Brand- und Bombenschäden durch den 2. Weltkrieg, woraufhin der Firmensitz von Berlin nach Gefell verlegt wird.
 
1945/46 wird Gefell im Rahmen der Aufteilung Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg der russischen Besatzungszone zugeteilt.
 
1947 entsteht die Georg Neumann GmbH als Berliner Zweitgründung von Georg Neumann. Die Kommanditgesellschaft Georg Neumann & Co. verbleibt in Gefell und fertigt dort u.a. die Kondensatormikrofone CMV 4 mit M 7 Kapsel und CMV 5/B.
 
1950 wird die in den 30er Jahren begonnene Entwicklung und Herstellung von akustischer Messtechnik, insbesondere von Kondensator-Messmikrofonen, verstärkt.
1956 wird die Firma durch Beschluss des damaligen DDR-Systems zu einem Betrieb mit staatlicher Beteiligung.
 
In den 1950er Jahren entstanden im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau der Rundfunkanstalten u.a. der Röhren-Mikrofonvorverstärker CMV 563 und das Röhren- Kondensatormikrofon UM 57.
In den 1960er bis 1980er Jahren wurden Studiomikrofone in enger Zusammenarbeit mit den damaligen Rundfunkanstalten entwickelt und produziert. In dieser Zeit entstanden u.a. das Zweikanal-Kondensatormikrofon ZUM 64, der Röhren-Mikrofonvorverstärker M 582 und die Transistor-Mikrofonvorverstärker MV 690, MV 691 und MV 692 mit verschiedenen Kapselmodulen sowie die Solisten-Kondensatormikrofone PM 750 und PM 860..

1961 wird mit der Errichtung der Mauer die Trennung Berlins besiegelt, und damit die bisher praktizierte Kommunikation zwischen der Kommanditgesellschaft Georg Neumann & Co. in Gefell und der Georg Neumann GmbH in Berlin unterbunden.
 
1972 erfolgt die Enteignung der Kommanditgesellschaft Georg Neumann & Co. in Gefell, und die damit verbundene Umbenennung in VEB Mikrofontechnik Gefell mit dem Verbandswarenzeichen RFT.
 
1989 fiel die Mauer in Berlin. Der Betrieb in Gefell wird von der Treuhandanstalt mit dem Ziel einer Reprivatisierung verwaltet. Die enteignete Kommanditgesellschaft Georg Neumann & Co. beantragt die Rückgabe.
 
1993 erhält die Kommanditgesellschaft Georg Neumann & Co. unter dem neuen Namen Georg Neumann KG ihren ehemaligen Betrieb zurück, den sie seitdem unter dem Namen Microtech Gefell GmbH führt.
 
Informationen der Firmenhomepage entnommen  
 

 

Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth

Die Amerikaner nattnen es "Little Berlin", dieses 50 Einwohner Dorf am Ende der Welt. Wie Berlin wurde Mödlareuth zu einem Synbol der deutschen Teilung. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bildete der durch den Ort fließende Tannbach zunächst die Demarkationslinie zwischen mnödlareuth-Ost in der sow´jetischen und Mödlarueth-West in der amerikanischen Besatzungszone. Mit Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 gehörte der thüringische Teil des Ortes zum Territorium der DDR, der bayerische zur Bundesrepublik.

 

1952 wurde mit der Errichtung eines ümermannshohen Holzbretterzaunes die Abriegelung der beiden Ortsteile eingeleitet. 1966 folgte der Bau der 700 Meter langen Betonsperrmauer, die 23 Jahre lang das Dorf teilte. Einen Monat nach dem Fall der Mauer in Berlin wurde der Grenzübergang in Mödlareuth am 9. Dezember 1989 eröffent. Mit dem Mauerfall entstand die Idee ein Museum zur Geschichte der deutschen Teilung an diesem historisch bedeutsamen Ort einzurichten. Das Freigelände vermittelt in einerr Rekonstruktion die Gliederung des DDR-Grenzgebietes in Sperrzone und Schutzstreifen. Ein zweiter Teilbereich zeigt die Betonsperrmauer von Mödlareuth auf einer Länge von 100 Metern im Original. 


Museum der Audiotechnik Boschaplatz 3 95355 Presseck

Das Museum der Audiotechnik befindet sich den ehemaligen Räumlichkeiten der Bodenschatz Lederwarenfabrik. Die Besucherinnen und Besucher können sich bei freiem Eintritt und erbetenen Spenden auf mehrere zeitlich und thematisch geordnete Ausstellungsräume freuen. Zu sehen sind historische Radios, Endstufen, Plattenspieler, Tonbandgeräte und viele spannende Ausstellungsstücke rund um die Geschichte der Audiotechnik auf mehreren Etagen. Hier können die Besucher und Besucherinnen historische Radios in authentischer Zimmerausstattung erleben und genießen.

Museumseröffnung am 28. & 29.10.2023

Vor genau 100 Jahren, an den letzten Oktobertagen des Jahres 1923, fand die erste Radioübertragung in Deutschland statt. Das Jubiläum dieses Ereignisses nutzt das Audiotechnik Museum um Interessierten zur Eröffnung des neuen Museums der Audiotechnik auf dem Gelände der FRANKENWALD CLASSIC in Presseck herzlich einzuladen. Das Museum der Audiotechnik eröffnet mit einem Festwochenende am 28.10. und 29.10.2023. Die Besucher und Besucherinnen können sich bei freiem Eintritt auf mehrere zeitlich und thematisch geordnete Ausstellungsräume freuen. Zu sehen sind historische Radios, Endstufen, Plattenspieler, Tonbandgeräte und viele spannende Ausstellungsstücke rund um die Geschichte der Audiotechnik. Zudem können die Besucher und Besucherinnen historische Radios in authentischer Zimmerausstattung erleben.

Bildercopyright: Jürgen Stader

Die Idee

Der Verein Audiotechnik Museum e.V. entstand aus dem Wunsch heraus, die Kulturlandschaft in Oberfranken zu erweitern. Ein Museum, wie das von uns angestrebte, bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten und trägt neben dem Erhalt und dem Öffentlichmachen seltener Exponate auch durch das vielseitige Museumsleben zur Erweiterung des kulturellen Lebens in Oberfranken,  aber auch darüber hinaus, bei. Mittlerweile fast vergessen ist, dass auch in Oberfranken eine Vielzahl an Audiogeräten entstand.

Wie in ganz Deutschland ist dieser Industriezweig auch hier fast  ganz verschwunden, obwohl Deutschland lange Jahre weltweit mit führend in diesem Bereich war. Mit dem Museum der Audiotechnik wollen wir die Geschichte der Unterhaltungselektronikindustrie in Deutschland, aber auch die Entwicklungen im Ausland dokumentieren und durch Exponate sichtbar machen. Weiterhin geht es um die Darstellung des Zeitgeschehens und den Einuss der elektronischen Medien auf dieses, sowie die Vermittlung von Kunst und Kultur, vor allem der Musik. Gerade Elektronikprodukte, welche teils veralten oder kaputt gehen, sind durch ein relativ schnelles Verschwinden bedroht. Diese Gegenstände des Alltags gilt es zu bewahren und der Nachwelt zu erhalten. Unsere Gesellschaft ist durch elektronische Medien geprägt. Diese interessante Entwicklung will der Verein beleuchten und deren Verlauf seit Beginn dieser Medien aufzeigen.

Das Museum der Audiotechnik soll einerseits die technischen Geräte zur Musikwiedergabe dokumentieren und zeigen, sich aber auch mit der damit einhergehenden gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung beschäftigen und diese begreifbar machen. Kaum eine technische Entwicklung hat die Gesellschaft und das Zusammenleben so beeinusst wie die Kommunikationstechnik bzw. die Medien. Das Museum greift den Teil der Nachrichtenverbreitung mittels Funk und die Möglichkeit zur Konservierung von Tönen und Musik heraus, ohne aber das Gesamtkonstrukt der Medien und Kommunikationstechnik aus den Augen zu verlieren.

Das Zeitgeschehen soll anhand einzelner Exponate erarbeitet und durch diese sichtbar gemacht werden. Ein elementarer Bestandteil des Museumslebens soll die Heranführung der Jugend an diese Thematik sein. Bildung und Weiterbildung in Form von Kursen, Führungen, Vorträgen etc. gehören zum Kerngeschäft. Weiterhin geht das Kulturgut Musik immer mehr verloren und wird teils nur noch als Nebenprodukt visueller Medien oder zur seichten Unterhaltung genutzt.

Bewusstes Anhören hochwertiger Musik (auch Live) und die Beschäftigung mit Musik außerhalb des Mainstream soll gefördert werden. Das Museum der Audiotechnik beabsichtigt eine Bereicherung des öffentlichen Lebens in Bayreuth und Umgebung darzustellen und die Kunst und Kultur durch vielfältige Aktivitäten und Veranstaltungen zu fördern.

Weiterhin soll der Erhalt historischer Geräte durch Sichtbarmachung, Vorführung der aktuellen Verwendbarkeit/Qualität, sowie durch Restauration und fachgerechter Lagerung unterstützt werden. Der technische Aspekt sollte soweit berücksichtigt werden, wie es aus didaktischer Sicht sinnvoll und für die Besucher nachvollziehbar ist. Das Museum der Audiotechnik sollte kein Technikmuseum im engeren Sinne sein, sondern ein kulturhistorisches Museum mit technischem Hintergrund und einer Technikabteilung, in welcher es hauptsächlich um die Vermittlung von Grundlagen geht.


Großer Waldstein 

Der Sender Großer Waldstein ist eine Sendeanlage auf der gleichnamigen 877 Meter hohen Erhebung im nördlichen Fichtelgebirge. Betreiber der Anlage ist die Deutsche Funkturm, Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG. 

Auf einer Höhe von 825 m, noch unterhalb des Waldsteingipfels, steht der über 100 m hohe Sendeturm der Deutschen Telekom. Neun armdicke Stahlseile sichern den auf dem rd. 7.000 m² großen Gelände stehenden Mast.

Die frühere Deutsche Bundespost hatte vor Jahren das Gelände vom bayerischen Staatsforst erworben und hier bis zum 25-jährigen Jubiläum im Jahr 1986 rd. 15 Millionen Mark an Geräten und Techniken investiert, die rund um die Uhr arbeiten. Die technische Ausstattung ist automatisch gesichert, lediglich zwei Techniker kontrollieren und überprüfen die Anlage.

Am 19. Mai 1961 hatte die frühere Deutsche Bundespost ihren Fernsehsender "Zell 2" am Großen Waldstein in Betrieb genommen. Damit konnte das Zweite Deutsche Fernsehen erstmals sein Programm im nordostoberfränkischen Raum ausstrahlen. Heute ist dieser Sendemast zu einer bekannten, von weitem sichtbaren Landmarke des Fichtelgebirges geworden.

Zum damaligen Zeitpunkt nutzten ZDF, BR3, Rias1 und 2, Polizei und Post den Sender.

Er diente außerdem als Funkfeststation für das Funktelefonnetz und ist Relaisstelle für die Richtfunkstrecke Bayreuth - Hof.

Die Geschichte des Senders Walstein begann mit einem Provisorium. Der erste Spatenstich für den Bau einer Holzbaracke und einer einen Kilometer langen Straße erfolgte im Oktober 1960. Im Frühjahr 1961 konnte ein 47 m hoher Stalrohrmast als Antennenträger aufgestellt werden.

Bildcopyright: Michael Wundrak

Nach Einbau des Senders und Montage der Antennen nahm diese provisorische Sendeanlage im Mai 1961 ihren Betrieb mit der Abstrahlung des ZDF-Programmes auf. Die Programmzuführung erfolgte über Richtfunk. Diese erste Ausbaustufe konnte allerdings nur die Stadt Hof mit dem Fernsehprogramm versorgen. Mit dem Bau der endgültigen Sendeanlage, die zum Ziel hatte, den Versorgungsbereich auf den gesamten nordostoberfränkischen Raum auszuweiten, begann die Bundespost im Herbst 1962. Im Juni 1963 wurde mit dem Aufbau des 100 m hohen jetzigen Stahlgittermastes mit Richtfunkplattformen in 30, 35 und 60 m Höhe sowie einer größeren Sendeantenne für Rundstrahlung in 100 bis 120 m Höhe begonnen. Mit einem neuen 20-Kilowatt-Sender ging die Anlage im Dezember 1963 in Betrieb. Die Strahlungsleistung betrug 500 Kilowatt.

Seitdem versorgt der Sender das gesamte nordostbayerische Gebiet und dazu Teile der damaligen DDR und der früheren CSSR. Dort, wo durch geländebedingte Ablenkungen der Funkwellen ein direkter Empfang nicht möglich ist, werden die Signale des Senders Waldstein von Umsetzern aufgenommen, die dann mit kleineren Strahlungseinheiten diese Gebiete versorgen. Insgesamt waren es 26 Fernsehumsetzer, die der Fernsehsender am Waldstein "speiste". Ständig wurde und wird die Anlage erweitert und den neuen Entwicklungen angepasst.

Am 22. Oktober 1963 nahm am Waldstein der RIAS Hof einen Zehn-Kilowatt-Sender für das Zweite Programm in Betrieb, im Oktober 1966 wurde das jetzige Betriebsgebäude fertiggestellt. Im April 1967 übernahm die Ausstrahlung des zweiten Programms ein neuer Sender. Der nunmehr "arbeitslos" gewordene alte wurde zur Ausstrahlung des Dritten Fernsehprogramms des Bayerischen Rundfunks umgerüstet und ging dann wieder auf Sendung. Durch den Aufbau einer Fernwirkanlage konnte der Sender nun von einer Leitstelle von Nürnberg aus überwacht werden.

Dem bisherigen RIAS 2 folgte am 12. Dezember 1980 RIAS 1, der dann seit 1985 auch in Stereo zu empfangen war; auf beiden Frequenzen sendet inzwischen das "Deutschlandradio Berlin". Seit dem 18. Dezember 1992 wird auch das Programm "Radio Euroherz" und "Extra-Radio" aus Hof mit einer Leistung von fünf Kilowatt vom Waldstein abgestrahlt, die damit ihre Reichweite erheblich erweitern konnten.

Mit dem Aufbau des 1977 wieder ausgelaufenen Autotelefonnetzes A begann 1967 im Raum Hof die Zeit des "öffentlichen beweglichen Landfunkes", wie diese Art der Telekommunikation in der Fachsprache hieß. Bereits 1973 wurde das B-Netz in betrieb genommen und mit der Montage einer C-Netz-Antenne auf der Spitze des Fernsehantennen-Zylinders wurde im August 1988 gleichzeitig eine unterbrechungsfreie Turmbeleuchtung installiert. Inzwischen ist seit 1992 auch das D 1 - Netz der Telekom über den Waldstein verfügbar, Cityruf wurde 1991 aufgebaut. Daneben begann die "Funkübertragungsstelle Zell 2", wie der Waldstein-Sender offiziell heißt, seit 1968 auch als Richtfunkverteilstern zunehmend an Bedeutung, und heute laufen rd. 9.000 Sprechkanäle in Richtfunksystemen über die Station.

Im Oktober 1990 wurden darüber hinaus 600 Sprechkanäle des Fernmeldenetzes nach Chemnitz über den Waldstein geschaltet. Durch dieses auf zweieinhalb Jahre begrenzte Provisorium konnte man den Leitungsengpass in die neuen Bundesländer nach der deutschen Wiedervereinigung maßgeblich entschärfen. Die überregionalen Richtfunkverbindungen Nürnberg - Dresden und Nürnberg - Reichenhain (bei Chemnitz) wurden Mitte 1991 in Betrieb genommen.

Insgesamt 15 Richtfunkstrecken laufen derzeit über den Waldstein oder gehen von dort aus, wie etwa die von der 1987 eingerichteten AMTV-Sendestelle, von der aus auf maximal 23 Fernseh- und 20 Tonrundfunk-Kanälen die auf dem Waldstein empfangenen Programme zu Umsetzern in Konradsreuth, Marktredwitrz, Rehau, Selb, Selbitz, Hof, Münchberg, Arzberg, Schwarzenbach/Saale und Weißenstadt weitergeleitet werden.

Und da ja unterdessen das Satelliten-Zeitalter begonnen hatte, begann im Jahr 1986 das Fernmeldeamt Bayreuth mit dem Aufbau einer zentralen Satelliten-Empfangsstelle am Waldstein. Inzwischen stehen fünf Schüsseln mit Durchmessern bis zu vier Metern auf dem Waldstein, mit denen die Satelliten ECS, DFS-1, DFS-2, TV-Sat2 und Astra empfangen und ihre Programme verteilt werden.

Doch damit nicht genug: Auch die Landespolizei, der Katastrophenschutz, die Bayerische Grenzpolizei, das Bayerische Rote Kreuz und die Amateuerfunker der Telekom benutzen die Funkübertragungsstelle als Relaisstelle für ihre eigenen Funkdienste.

  • Von 1980 bis 1994 wurde das UKW-Programm des RIAS 1 auf der Frequenz 89,3 MHz (mit 20 kW ERP) abgestrahlt, danach Deutschlandradio Kultur.
  • Von 1964 bis 1992 wurde auf der Frequenz 91,2 MHz (mit 20 kW ERP) das Programm RIAS 2, danach der Deutschlandfunk abgestrahlt. Seit 1995 nutzt der Bayerische Rundfunk die Frequenz vom Senderstandort Ochsenkopf für das Programm Bayern 1 für die Oberpfalz

Bis zur Umstellung auf DVB-T am Ochsenkopf wurden vom Großen Waldstein folgende Programme in analogem PAL gesendet

  • ZDF Kanal 23 500 kW ERP
  • BR Fernsehen Franken Kanal 57 - 500 kW ERP

Mit Beginn der Aussendung von DVB-T vom ARD Senderstandort Ochsenkopf im November 2008 endete die analoge Ausstrahlung der Fernsehprogramme. Zeitnah wurde der GfK-Zylinder mit den TV-Antennen demontiert und damit beträgt seitdem die Masthöhe 100 Meter.

Heutige Nutzung UKW:

  • Radio Euroherz 88,0 MHz - 5 kW ERP
  • Deutschlandfunk Kultur 89,3 MHz - 20 kW ERP

Quelle der Details zum Sender Großer Waldstein


Sender-Standort Ochsenkopf

Mit dem Programm Bayern 2 begannen am 1.10.1950 die UKW Sendungen vom Ochsenkopf. Der Asenturm, die Ausflugsgaststätte des Fichtelgebirgsvereins, diente zunächst als Antennenträger. Ein Jahr später wurde ein eigener 22 Meter hoher Stahlgitterturm errichtet. Als der BR sechs Jahre später auch einen Sender für das Erste Deutsche Fernsehen betreiben durfte, wurde ein neuer 50 m Rohrmast erstellt.

Die ersten Sendungen via Ochsenkopf kamen vom Asenturm

Der brach - stark vereist - im Januar 1958 bei einem Sturm zusammen, weshalb erneut der Asenturm übergangsweise genutzt wurde.

1958 wurde der große 163 m hohe Stahlbetonturm fertiggestellt. Durch die Reichweite seiner Programme wurde ab sofort nicht nur das Fichtelgebirge mit Radio- und Fernsehsendungen versorgt, sondern auch viele Bürger der damaligen DDR kamen dank des Ochsenkopf-Senders in den Genuss der Westmedien

Das UKW-Programm Bayern 1 wird vom Ochsenkopf seit 1957 gesendet, seit 1972 in Stereo. Ein Jahr später kam ein Sender für Bayern 3 dazu. Bayern 4 Klassik verbreitet der Ochsenkopf seit1980 und den Informationskanal B5 aktuell seit 1991.

2000 Inbetriebnahme des ersten digitalen Hörfunksenders (DAB)

2008 Installation der DVB-T Antennen auf der Turmspitze: Start des digitalen Antennenfernsehens

2018 Umstellung auf DVB-T 2

Über viele Jahre war die Sendestation 24/7 von Sendertechnikern besetzt. In einem Senderportrait des BR wurden die folgenden Details veröffentlicht: Im Erdgeschoß befinden sich die Sender. Im zweiten Geschoß ist der Sendersaal, mit dem Überwachungsraum untergebracht. Im 3. Stock befindet sich der Aufenthaltsraum, mit Küche und TV-Raum. Im fünften Geschoß steht das höchstgelegene Bett Nordbayerns. Was auf den ersten Blick gemütlich aussieht, hat auch seine Kehrseiten. Der massive Beton des Turmes leitet jedes Geräusch wie der Trichter eines Grammophones weiter. Irgendein Lüftchen weht immer jammernd durch die Gitterstäbe der Antennen, irgend ein Bauteil gerät immer in Schwingungen, oder im Winter löst sich immer wieder ein Raureifbrocken und donnert auf die Eisabweiseer über den Plattformen. Freiwillig hat sich in diesem Bett niemand zur Ruhe begeben.

Zu Zeiten der DDR war die "Ochsenkopfantenne" ein gängiger Begriff. Im Süden der DDR handelte es sich hierbei um die umgangssprachliche Bezeichnung für eine zum Empfang des Westfernsehens vorgesehende TV-Antenne in Privathaushalten. Die Bauform und Größe war auf den Empfang der vom Standort Ochsenkopf abgestrahlten TV-Programme abgestimmt.

Der Sender Ochsenkopf ist heutzutage ein 191,5 Meter hoher Stahlbeton-Fernsehturm, der sich seit 1958 auf dem Gipfel des Ochsenkopfes im Fichtelgebirge befindet. Von dem Sendemast werden UKW, DAB und DVB-T abgestrahlt. Zudem dient er als Richtfunkknoten.

Es besteht eine direkte Sichtverbindung zum über 130 Kilometer entfernten Sender Kreuzberg in der Rhön! Die Mastspitze ist die höchste Landmarke Frankens auf ca. 1.206 m Seehöhe. Betreiber der Anlage ist der Bayerische Rundfunk. 

Aktuelle Ausstrahlung über den Ochsenkopf

Bayern 1: 90,7 MHz 100 kW ERP (Ober- und Mittelfranken) - 91,2 20 kW (Niederbayern und Oberpfalz)

Bayern 2: 96,0 MHz 100 kW

Bayern 3: 99,4 MHz 100 kW

Deutschlandfunk: 100,3 MHz 100 kW

BR-Klassik: 102,3 MHz 15 kW

Antenne Bayern: 103,2 MHz 100 kW

BR24: 107,1 MHz 30 kW

DAB auf 5C (DRDeutschland 10 kW) - 5D Antenne DE 10 kW - 6C Oberpfalz 10 kW - 10B Oberfranken 12,6 kW - 11D BR Bayern 10 kW 

sowie DVB-T2 


Thomas Kircher mit einem Resümee nach dem Ausflug nach Oberfranken: "Wir haben uns unglaublich wohl gefühlt, die Gastfreundschaft der Menschen hier, das hervorragende Essen und die weltbesten Biere am Abend, machten unsere Tour zu einem weiteren Higlight der FMK-Touren. Danke an alle beteiligten Radio-Macher, Gaststätten und Unterstützer die diesen Ausflug zu etwas ganz Besonderem machten".

 

Neuigkeiten

Jens von Schwake für FMK: Besuchsbericht

Funkmessdienst Thoner Moos/Kärnten


Besuchsbericht von Thomas Riegler:

Radio Agora


FMK Besuchsbericht

ROCK FM


Besuchsbericht

Radio Fantasy Augsburg


FMK-Besuchsbericht

Radiomuseum Wertingen/Museumsradio


FMK on Tour: Das besondere Radio:

Klinikenradio Bietigheim-Ludwigsburg


FMK besucht

Antenne Kärnten


Radiopionier Jürgen von Wedel präsentiert die

Radio Bavaria International Story Teil 1


Glückwunsch zum 40. Stationsgeburtstag von

Radio 2DAY München


Wir orgeln alles nieder - Der FMK-Südtirol Stream mit einem Wiederhören der einstigen Radiopioniere auf

dem FMK-Südtirol Webradio